Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer des 17. Juni 1953
Der 17. Juni 1953 war mehr als ein Arbeiteraufstand. Er war der mutige Ruf hunderttausender Menschen nach Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Mitbestimmung.
Menschen gingen auf die Straße, weil sie nicht länger bevormundet werden wollten. Sie forderten freie Wahlen, freie Meinungsäußerung und das Recht, über ihr eigenes Leben zu bestimmen. Dafür wurden viele von ihnen verfolgt, eingesperrt oder getötet.
Ihr Mut erinnert uns daran, dass Freiheit nie selbstverständlich ist. Sie lebt von Menschen, die bereit sind, für sie einzustehen.
Am Mahnmal in der Seetraße gedenken wir heute der Opfer des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 und all jener, die sich der kommunistischen Diktatur in der DDR widersetzt haben.