Anfrage: Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners im Bezirk Mitte
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind und können schwere allergische Reaktionen hervorrufen. Besonders für Kinder, aber auch für Hunde, kann der Kontakt mit den Raupennestern potenziell lebensbedrohlich sein. Für das Jahr 2026 warnen Experten vor einer sprunghaften Ausbreitung des Insekts. Laut Pflanzenschutzamt Berlin waren im Jahr 2025 bereits 210 Eichen im Bezirk Mitte vom Eichenprozessionsspinner befallen. Aus diesem Grund fragen wir beim Bezirksamt Mitte nach, welche Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Tier ergriffen werden.
Unsere Fragen an das Bezirksamt:
- Wie bereitet sich das Bezirksamt in Abstimmung mit der Senatsverwaltung, dem Pflanzenschutzamt Berlin und dem Gesundheitsamt auf das Jahr 2026 in Bezug auf die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) vor?
- Welche Maßnahmen hat das Bezirksamt in den vergangenen Jahren ergriffen, um die Ausbreitung des EPS im Bezirk Mitte zu bekämpfen und in wie vielen Fällen mussten Anlieger bestimmter Gebiete oder Straßenzüge gewarnt werden, z.B. die Fenster geschlossen zu halten?
- Welche Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen werden in Kindergärten und Schulen ergriffen, um Kinder zu schützen und altersgerecht für die vom EPS ausgehenden Risiken zu sensibilisieren?
- Wie viele Sportanlagen, Spielplätze o.ä. mussten in Folge des Auftretens des EPS im vergangenen Jahr im Bezirk Mitte gesperrt werden und kam es dabei zum Einsatz entsprechender Warnschilder?
- Welche Maßnahmen ergreift das Bezirksamt zusätzlich, um explizit Hundebesitzer über die vom EPS ausgehende Gefahr für Hunde zu informieren?
Über die Antwort des Bezirksamts und weiteren Informationen zur Ausbreitung im Jahr 2026 halten wir Sie auf dem Laufenden.