Maren Jasper-Winter erneut Bezirksvorsitzende

Jasper-Winter setzt sich bei der Wahl zum Bezirksvorsitz durch
 
Berlin-Mitte. Die Freien Demokraten der Hauptstadtmitte wählten am Mittwoch auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Bezirksvorstand. Die bisherige Bezirksvorsitzende und Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin, Dr. Maren Jasper-Winter setzte sich bei der Abstimmung um den Bezirksvorsitz gegen einen Gegenkandidaten durch. 
 
Als Stellvertreter werden ihr in den kommenden zwei Jahren Dr. Tim Stuchtey und Dr. Jörg Kleis zur Seite stehen. Um die Finanzen wird sich auch weiterhin die Schatzmeisterin Jennifer Münchow kümmern. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer*innen Sven Hilgers, Michael Bahles, Bastian Roet und Matthias Lang. 
In ihrer Rede schwor Jasper-Winter die Mitglieder auf die Tegel-Kampagne und den anstehenden Wahlkampf ein:
„Wir haben in unserem Bezirk unterschiedliche und starke Charaktere, auf die ich stolz bin. Gemeinsam werden wir daran arbeiten, die FDP in dieser lebenswichtigen Phase zum Erfolg zu führen. In diesem Jahr wollen wir dafür sorgen, dass Tegel offen bleibt und die Freien Demokraten wieder mit starker Stimme im Bundestag vertreten sind.“ 
Inhaltlich ging die Juristin auf den Zustand der Berliner Verwaltung in Mitte ein: „Immer noch müssen viele Bürger frühmorgens vor der Arbeit anstehen, um einfachste Verwaltungsangelegenheiten im Bezirksamt zu klären. Die Zustände im Standesamt Mitte sind katastrophal und werden seit Jahren hingenommen. Für Grün-Rot in Mitte endet die Verwaltungsmodernisierung bei der Aufstellung von Fotokästen in den Ämtern. Wir setzen uns für echte Vereinfachung und Digitalisierung von zeitintensiven Verwaltungsprozessen ein. Das schafft Freiräume für die Mitarbeiter in den Bezirken und verbessert den Service für die Bürger. Beim Zweckentfremdungsverbot könnte man schon allein mit dem politischen Willen das Leben der Bürger in Mitte einfacher machen. Wer seine eigene Wohnung, in der er selbst lebt, zeitweise vermietet, nimmt keinem anderen Wohnraum weg. Das Verbot seine eigenen vier Wände mit anderen Menschen zu teilen, ist reine Symbolpolitik von Bezirksbürgermeister von Dassel. Das Gesetz ist Mist. Homesharing muss wieder möglich sein.“