Sicher spielen in der Hauptstadtmitte

"Kinder sind die Zukunft unseres Bezirkes. Das Thema Kinder/Jugend mit seinen vielen verschiedenen Bereichen ist für die FDP-Fraktion in der BVV Mitte von Berlin von zentraler Bedeutung", erläutert die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Josephine Dietzsch.

 

Zur Sicherheit auf Spielplätzen stellte die FDP-Fraktion daher jetzt eine Anfrage zu schädlingsfreiem Spielen und einen Antrag, Spielplatztüren so umzugestalten, dass „Ausbrüche“ der Kinder vermieden werden können.

Es gebe im Bezirk immer noch sehr viele öffentliche Spielplätze, bei denen sich die Zauntüren während des Spielens durch einfaches Aufdrücken nach außen öffnen lassen. Dadurch können die Kinder schnell das umzäunte Spielplatzgelände verlassen und auf die angrenzenden Straßen gelangen. Dort seien sie in Gefahr, gerade bei Spielplätzen, die an großen Straßen liegen wie z.B. der Otto-Spielplatz in Moabit. Ein leichter Stopp an Türen lasse laut Dietzsch laufende und spielende Kinder eine andere Richtung einschlagen und den Spielplatz nicht so schnell in gefährliche Gebiete verlassen. "Die FDP-Fraktion wird sich weiter dafür einsetzen, dass – sollten sich nicht überall entsprechende Aufbau-Schließungen anbringen lassen – auch über Scharniersperren oder Ersetzungsmaßnahmen der betreffenden Türen nachgedacht wird."

 

Kürzlich wurden in Mitte erneut drei Spielplätze aufgrund von Rattenbefall geschlossen. Dietzsch weiter: "Dies ist keine Seltenheit und für die FDP-Fraktion ein Anlass zur Sorge. Wir fragten daher das Bezirksamt, mit welchen Methoden Ratten auf den Spielplätzen und der Umgebung bekämpft werden." Die Fraktion interessiere sich zudem dafür, ob sich die angewandten Maßnahmen auf befallenen (und geschlossenen) Spielplätzen von den Maßnahmen auf Spielplätzen unterscheiden, auf denen kein Befall bekannt sei. Die FDP-Fraktion halte es für sinnvoll, Eltern und Kinder durch Hinweisschilder vor Schädlingen zu warnen und aufzufordern, Hinterlassenschaften richtig zu entsorgen sowie keine Vögel zu füttern. "Darüber hinaus muss das Bezirksamt stärker, als es vermutlich bisher geschieht, über die „Verordnung über die Bekämpfung von Gesundheitsschädlingen" informieren, nach denen gesichtete Ratten umgehend dem Bezirksamt gemeldet werden sollen."