Mo

30

Mai

2016

Durcheinander in Mitte-Verwaltung beenden

Bezirksamt muss Calla-Denkmal für Homosexuellenbewegung endlich umsetzen

 

Berlin-Mitte. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) haben der BVV-Spitzenkandidat der FDP-Mitte Felix J. Hemmer und der Vorsitzende des Berliner FDP Landesfachausschusses für LGBT-Politik Sebastian Ahlefeld den Ort für das geplante Denkmal für die erste Homosexuellen-Emanzipationsbewegung am Magnus-Hirschfeld-Ufer besucht.

Dazu erklärt Hemmer: „Im Sommer 2016 sollte hier das Denkmal für die erste Homosexuellen-Emanzipationsbewegung eingeweiht werden. Wir wundern uns über die deutliche Verzögerung. Der Zeitplan läuft komplett aus dem Ruder. Bisher gibt es noch nicht einmal einen ersten Spatenstich. Von 4,20 Metern hohen Blumen aus glasfaserverstärktem Kunststoff und Eisen ist keine Spur zu sehen.

 

Der Bauantrag war lange im Bezirksamt nicht auffindbar. Dieses schlampige Vorgehen ist einer notwendigen Erinnerung an die erste Homosexuellen-Emanzipationsbewegung unwürdig. Am Geld kann es nicht liegen, da die Finanzierung durch Lottomittel und Spenden gesichert ist.

 

Das Bezirksamt muss jetzt ohne weiteren Zeitverlust die Realisierung vorantreiben. Bürgermeister Hanke muss das Denkmal zur Chefsache machen. Es reicht nicht, mit großem Medienrummel die Planung zu präsentieren, und danach abzutauchen.“