Neptunbrunnen: Absage an den Bund vertane Chance

Die Absage des Senats an den Bund, sich mit 10 Millionen Euro an der Versetzung des Neptunbrunnens an seinen historischen Ort zu beteiligen, ist laut der FDP- Bezirksvorsitzenden in Mitte, Maren Jasper-Winter eine vertane Chance. "Der Senat verschenkt die Möglichkeit, den Brunnen an seinen ursprünglichen Ort auf dem Schlossplatz zu versetzen und ist unsinnig", so die Liberale.

 

Weiterhin meint sie: "Ohne den Bund, der dem Land 280 Millionen Euro für Kultur zur Verfügung stellt, sähe es in Berlin ganz schön mau aus. Und jetzt lehnt der Senat "zum Dank" den Zuschuss zur Versetzung des Brunnens ab." Die Freien Demokraten Berlin-Mitte sprechen sich für eine möglichst historische Gestaltung der "Neuen Mitte" zwischen Alexanderplatz und Schloss aus. "Die Bürgerbeteiligung, die zur Zeit durchgeführt wird, lässt abgesehen von dem Standort des Brunnens noch genug Gestaltungsspielraum für die Bürgerinnen und Bürger und ist an dieser Stelle vom Senat nur vorgeschoben. Ich erwarte von dem Regierenden Bürgermeister Müller, dass er die Situation in die Hand nimmt", so Jasper-Winter.